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January 29 2018

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Bewegende Memoiren eines KZ-Überlebenden - Tips - Total Regional


Tips - Total Regional

Bewegende Memoiren eines KZ-Überlebenden
Tips - Total Regional
„Die Ermordung von sechs Millionen Jüdinnen und Juden bekommen durch die Veröffentlichung der Memoiren Joseph Fishers ,Die Himmel waren vermauert“ und durch diesen Film ein Gesicht„, sagte Gudrun Blohberger, pädagogische Leiterin Gedenkstätte ...

January 22 2018

Bewegtbilder werden immer wichtiger für den Unternehmensauftritt - news.wko.at (Pressemitteilung)


news.wko.at (Pressemitteilung)

Bewegtbilder werden immer wichtiger für den Unternehmensauftritt
news.wko.at (Pressemitteilung)
Der erfahrene Werbefilmregisseur Vidovic berät und hilft beim Erstellen, Planen und Umsetzen des Konzepts der Film- und Werbeprojekte. „2018 ist für uns ein besonderes Jahr. Wir feiern das zehnjährige Bestehen von Forafilm. In dieser Zeit durften wir ...

January 03 2018

Stifter, Klimt & die Römer - Neues Volksblatt


Neues Volksblatt

Stifter, Klimt & die Römer
Neues Volksblatt
April in die Linzer Sportarena und der europäische Film ist ab 25. April bei „Crossing Europe“ zu Gast in OÖ. Der Höhepunkt des Kulturjahres 2018 in Oberösterreich startet am 27. April. Die Landesausstellung 2018 „Die Rückkehr der Legion. Römisches ...

und weitere »

October 23 2017

CREEP NIGHT: Filmreihe für Oldschool Horror Fans

Patrik Zeiselberger und Fabian Krenn haben es sich mit dem Konzept der Creep Night zur Aufgabe gemacht, Horrorfilmklassiker zurück in die Linzer Kinosäle zu holen. Vierteljährlich wird nun jeweils eine Edition der Creep Night im City-Kino über die Leinwand laufen. Am Programm stehen ausschließlich Kultfilme der späten 70er, 80er und frühen 90er Jahre. Den Start der Reihe, am diesjährigen Halloweenabend, bestreitet John Carpenter’s „HALLOWEEN“, aus dem Jahre 1978. Ein wahrer Klassiker und verdienter Blueprint des Slasherfilm-Genres.

Die Idee hin zur Creep Night kam Patrik in seiner Karenzzeit: “ Ich war diesen Sommer zwei Monate zu Hause und hab da dann angefangen mir ein Konzept zu überlegen. Beim Crossing Europe Fimfestival in Linz gibt’s ja auch immer nen Ableger in Sachen Horror, die Nachtsicht, und diese Nächte fand ich immer top. Da dachte ich mir solche Horror-Nächte viermal im Jahr wären echt nen Versuch wert. Vielleicht wird’s in Linz ja angenommen.“ Die beiden Initiatoren fanden über den gemeinsamen Freundeskreis und die Leidenschaft für Horrorfilme zusammen. Bei Fabian fing es in der Kindheit mit Grusel-Zeichentrick wie „Geschichten aus der Gruft“ und Büchern von R.L. Stine an und entwickelte sich in einen Reiz für das Extreme und das Ausloten der eigenen Grenzen. Bei Patrik war es der nostalgische Kult-Faktor und das Entdecken der VHS-Sammlung des Onkels. „Das Ding, Die Fürsten der Dunkelheit, Tanz der Teufel, Friedhof der Kuscheltiere, ES, Gremlins, A Nightmare on Elmstreet, …Ein wahres Paradies.“

Aber was macht denn echte Horrorklassiker, wie sie im Rahmen der Creep Nights laufen werden, eigentlich aus? „Im Gegensatz zu heute war es damals einfach noch schwieriger und kostenintensiver einen Film zu drehen. Ich finde dadurch wurde gleich einmal vorsortiert wer überhaupt die Möglichkeit hatte ein Projekt (selbst Amateur-Streifen) zu realisieren. Außerdem entsteht durch die Kombination von Musik, Style und Ästhetik von damals einfach eine wohltuend nostalgische Atmosphäre, die bis heute unerreicht bleibt. Alleine aus dem Jahr 1985 gibt es mehr geniale Kultstreifen als in den letzten 10 Jahren gesammelt.“, so Fabian. Er ist von den beiden für den kreativen Bereich zuständig, erstellt die Designs und Plakate für die Creep Nights.

Die beiden traten mit ihrer Idee an City-Kino/Moviemento Chef Wolfgang Steiniger heran. „Ich habe ihm unser Konzept bei einem Kaffee im Stern vorgestellt und wollte das Ding eigentlich wie ein Konzert aufziehen. Saal mieten, Band organisieren – nun also Film organisieren, Flyer/Poster erstellen und promoten, promoten, promoten. Da wäre dann jedoch das Risiko bei mir/uns angesiedelt. Ich erkundigte mich deshalb auch sofort nach nem kleinen Saal, um das Risiko eher gering zu halten, falls niemand auftaucht. Wolfgang war aber sofort voll dabei und zog gut mit. Er sagte wir versuchen das nun einfach mal und schauen wie es in Linz angenommen wird. Wenns läuft geht’s weiter, wenn nicht wars nen Versuch wert. Ich war echt baff und freute mich riesig. Plan war: Wir geben die Filme vor (Ende 70er, 80er, Anfang 90er), Wolfgang besorgt diese und wir einigen uns auf ein Datum der Vorstellung. Dann erstellen wir Flyer und Poster, machen Werbung, flyern und plakatieren und natürlich nutzt auch das Moviemento/City-Kino seine Kanäle dafür.“

Die erste Creep Night findet, wie sollte es passender sein, am Halloween-Abend statt und zeigt den gleichnamigen Film von John Carpenter aus dem Jahr 1978 erstmals „Restored & Remastered“ auf einer österreichischen Kinoleinwand. „Es wird auch einen Kommentar von John Carpenter geben soweit ich das mitbekommen hab“, will sich auch Patrik überraschen lassen. „Weiters laufen unsere Filme nur im englischen Originalton und sind hinsichtlich Ihres Erscheinungsjahres natürlich, so schnell, in keinen weiteren Kinos zu sehen. Diese Filme gehören meiner Meinung nach auch auf eine Kinoleinwand, denn nur dort entfalten Sie diese ganz eigene Stimmung.“

CREEP NIGHT #1
HALLOWEEN (John Carpenter, 1978)
31.10.2017 – Beginn 21:00 Uhr
Ort: City-Kino Saal 1, Graben 30, 4020 Linz
Tickets: Moviemento.at | VVK 9 €

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September 04 2017

Gerald Harringer: „Heimat hört nicht bei der Landesgrenze auf“

Während einige Regisseur_innen in Dokumentarfilmen ausschließlich andere Menschen um ihre Einschätzung bitten und nichts dem Zufall überlassen, hat sich Gerald Harringer bei seinem Projekt „Rowing for Europe“ (2017) für einen anderen Weg entschieden. Er ist gemeinsam mit Ihsan Banabak selbst zentraler Teil des Filmes. Die beiden rudern von Linz durch Südosteuropa bis zum Schwarzen Meer und begegnen dabei Menschen, denen sie sonst wahrscheinlich nicht begegnet wären. subtext.at hat Gerald Harringer während des Heimatfilmfestivals in Freistadt getroffen und mit ihm über seine Idee für das Projekt, den Heimatbegriff in „Rowing for Europe“ und Linz als Ausgangspunkt der Reise gesprochen.

subtext.at: Wie kam deine Idee für den Film „Rowing for Europe“ zustande?
Gerald Harringer: Wir haben seit 20 Jahren Projekte bei „Die Fabrikanten“ (Anmerkung: Künstler_innenkollektiv). Eines ist etwa der Film „Trivial Europe“ (2007). Auch hier hat eine Auseinandersetzung mit dem Begriff Europa stattgefunden, eine Annäherung durch Städteportraits von Thessaloniki, Novi Sad, Linz, Essen und Liverpool. Menschen zeigten uns ihre Lieblingsplätze. Der Ansatz bei „Rowing for Europe“ jetzt ist ähnlich. Meine erste Intention war die Dokumentation einer Forschungsbegegnungsreise entlang der Donau. Ich wollte ein Bild vom Europa der Gegenwart zeigen und habe vor der Reise Treffen mit Künstler_innen vereinbart. So können möglicherweise weitere Projekte in der Zukunft entstehen. Die filmische Dokumentation war eher ein Nebenprodukt: Das Ergebnis war dem Zufall überlassen. Ich hatte keinen Monitor zum Kontrollieren. Vor „Rowing for Europe“ gab es allerdings schon eine Fußreise von Linz nach Venedig von Florian Sedmak, der ebenfalls Mitglied bei „Die Fabrikanten“ ist. Insgesamt war „Rowing for Europe“ eine performative Aneignung: Ich möchte gerne etwas näher kennenlernen, das Abenteuer Kommunikation mit Fremden erleben und ich wollte eine Reise mit einem Ruderboot machen. Mein Freund Ihsan Banabak kommt aus einer Gegend am Schwarzen Meer und ist diesbezüglich erfahrener als ich. Dennoch war es schon mein Kindheitstraum, von Linz bis ans Schwarze Meer mit einem Boot zu reisen.

subtext.at: Was hast du dir selbst von der Reise mitgenommen?
Gerald Harringer: „Rowing for Europe” war gerade erst bei einem Filmfestival in Rumänien. Ich nehme jetzt sowohl das Land als auch die Landschaft und die Menschen anders wahr als vor dem Filmprojekt. Ich habe neue Perspektiven entwickelt. Beeindruckend war auch, dass die Wahl des Reisemittels einen großen Unterschied in der Wahrnehmung macht. Die Reise hatte etwas Archaisches: das Nutzen des Stromes, das Durchbrechen der Stille durch das Paddeln und die Einheit mit der Natur. Außerdem hatte es einen mediativen Effekt und ich habe spannende Menschen getroffen. Manchmal haben sich Klischees bestätigt, andere sind konterkariert worden.

subtext.at: Worin hast du die größten Herausforderungen gesehen?
Gerald Harringer: Eine Herausforderung liegt sicher darin, dass man kaum etwas planen kann. Man weiß nicht, was einen als nächstes erwartet oder wo man abends schlafen wird. Zudem ist der Raum mit den Mitreisenden klein und man verbringt viel Zeit miteinander. Da wird eine Toleranz für Konflikte benötigt. Zu einer Schwierigkeit können auch die Auflagen und Regeln werden. Bei einer Schleuse in der Slowakei durften beispielsweise Sportboote, zu welchen unser Boot zählte, nicht durch. Eigentlich hätten wir das Boot ein Stück über Land tragen müssen. Aber der Schleusenwärter ließ sich dann erweichen. Wir haben teilweise versucht, Schleusen in der Nacht mit riesigen Schiffen zu passieren. Die Atmosphäre hat mich das an schwarze Tor von Mordor erinnert, wenn Geräusche in den Schleusen zu hören waren.

subtext.at: Liegt „Rowing for Europe” ein bestimmter Heimatbegriff zugrunde? Wenn ja, welcher?
Gerald Harringer: Ja, Heimat, was Europa betrifft. Für mich hört Heimat nicht bei der Landesgrenze auf. Ich würde mir überhaupt einen europäischen Heimatbegriff wünschen und hoffe, mit „Rowing for Europe“ eine unkonventionelle Annäherung erreicht zu haben. Grenzen und die Frage nach der Identität sind wesentliche Themen des Filmes. Auf der Reise habe ich allerdings erkannt, dass nationalstaatliches Denken stark verhaftet ist. Einige Bulgar_innen waren noch nicht so gut auf Türk_innen zu sprechen. Für viele war es bereits eine Überraschung, dass ein Österreicher und ein Türke gemeinsam reisen. Alleine das war eine Reise wert, wenn sich die Menschen jetzt Gedanken machen und ihre Vorurteile überprüfen. Bei Fischern konnte ich manche Stereotypen tatsächlich auflösen. Als abschließende Geste wurde das Ruderboot am Weltfriedenstag verschenkt.

subtext.at: Gleich zu Beginn des Filmes sprechen die Menschen, die dir begegnen, von Grenzen. Inwieweit haben diese einen Bezug zu Heimat?
Gerald Harringer: Darüber habe ich selbst mit meinem Freund diskutiert. Manche denken, dass die Mentalitäten der Menschen je nach Staat unterschiedlich sind. Ich sehe das nicht so, denn auch das Gegenteil von Stereotypen lässt sich finden. Darüber hinaus glaube ich nicht an ein Nord-Süd-Gefälle. Wahrscheinlich braucht der Mensch ein narratives Konstrukt zum Erklären der Welt. Stattdessen könnte man aber mehr über Europäer_innen sprechen. Förderansätze in Richtung Cultural Heritage  (= Kulturerbe) bestehen bereits. Ich hoffe, mit „Rowing for Europe“ selbst eine Cultural- Heritage- Geschichte für Europa erzählt zu haben. Einerseits beinhaltet der Film kleine Geschichten, andererseits aber auch große wie die Rumänische Revolution. Ich habe auf der Reise den Verkünder der Revolution im Fernsehen getroffen. Das war damals auch ein Sieg der Zivilgesellschaft; die das Ziel hatte, eine wesentliche Veränderung im Staat herbeizuführen.

subtext.at: Wird ein politisch diskutiertes Recht auf Heimat immer auch mit Staatsgrenzen verbunden?
Gerald Harringer: Der Begriff Heimat ist sehr diffus und wird oft missbraucht. Staatsgrenzen sind allerdings willkürlich gezogen worden. Früher war die Donau z.B. eine natürliche Grenze. Das System auf der einen Seite war anders als auf der anderen Seite. Jetzt gibt es allerdings Brücken. Grenzen verändern sich auch. Ich verstehe nicht, wieso Slowenien etwa eine ganz andere Kultur als Österreich haben soll. Heimat ist für mich dort, wo mein Herz ist.

subtext.at: Linz ist Ausgangspunkt deiner Reise und im Laufe des Filmes immer wieder an Gegenständen wie der Aufschrift auf einer Decke zu bemerken. Welche Rolle spielt die Stadt für „Rowing for Europe“?
Gerald Harringer: Linz ist meine Heimatstadt und ich bin dort auch beheimatet. Wir hätten jedoch genauso woanders starten können. Die sportliche Komponente war nicht ausschlaggebend und der Endpunkt war zu Beginn der Reise noch offen. Wir wollten ursprünglich einmal nach Istanbul, doch das Wetter war dann zu schlecht. Eine Abkürzung konnten wir ebenfalls nicht nehmen, dafür habe ich dadurch das Delta gesehen. Linz war als Ausgangspunkt einfach naheliegend, weil es zugleich der Wohnort ist.

subtext.at: „Rowing for Europe” ist heuer bereits am Crossing Europe Filmfestival gezeigt worden. Was waren die Reaktionen der Besucher_innen?
Gerald Harringer: Es ist viel gelacht worden, wobei ich dazu sagen muss, dass das ein Heimspiel war. Jetzt gerade hatte der Film seine rumänische Premiere auf dem Divan Filmfestival, das sich Balkanthemen widmet. Die Reaktionen dort waren, dass ich nach der Idee für den Film gefragt worden bin und mir Menschen gesagt haben, dass sie selbst so eine Reise nicht machen würden. Inspiration ist ein positiver Effekt und möglich, da das Projekt im Bereich des Realisierbaren liegt. Ich hatte selbst gar keine Erfahrung mit dem Rudern.

subtext.at: Sind weitere Filmvorführungen geplant?
Gerald Harringer: Ich habe „Rowing for Europe“ bei Filmfestivals eingereicht und hoffe speziell auf Dokumentarfilmfestivals. Ich habe auch bereits eine Anfrage von einem Filmfestival in Rumänien, das den Schwerpunkt auf Naturfilme legt, erhalten. Leider war es zeitgleich mit dem anderen Festival, aber vielleicht klappt es nächstes Jahr. Filmvorführungen werden jedenfalls auf der WordPress-Seite angekündigt.

subtext.at: Was wird als nächstes von dir zu sehen sein?
Gerald Harringer: Ich habe einen Film, wieder mit Johannes Pröll (Produzent), in Vorbereitung. Der Inhalt ist, dass ein polnischer KZ-Häftling die Befreiung des Lagers überlebt. Der Film soll die Hölle des Konzentrationslagers Gusen II zeigen. Nur in wenigen Fällen halfen Zivilpersonen oder bei der Befreiung das Militär. Dazu sind Interviews mit Überlebenden geführt worden. Es ist also ein klassischer Dokumentarfilm. Man weiß über das KZ Gusen II weniger als über das in Mauthausen. Bald ist auch die 75-Jahre-Feier der Befreiung und es gibt immer weniger Überlebende. Ich wohne in Katsdorf und damit nahe bei Gusen. Was meine Filme betrifft, achte ich auf die Themen rund um mich und darauf, wo ich selbst stehe. Ich bin durch das Crossing Europe Filmfestival etwa mit Künstler_innen befreundet und mache Künstler_innenportraits.

Gerald Harringer (*1962) ist freischaffender Filmemacher und Kulturmanager. Er ist Marketingleiter des Crossing Europe Filmfestivals und Mitbegründer des Kollektivs „Die Fabrikanten“.

August 23 2017

Das Festival „Der neue Heimatfilm“ feiert seinen 30. Geburtstag

Wer an Heimatliteratur oder Heimatvereine denkt, hat möglicherweise ein konservatives, gar verstaubtes Bild eines Zuhauses vor Augen. Dabei ist der Begriff „Heimat“ nicht nur in ständiger Diskussion und politisch umkämpft, sondern auch vielschichtig. Gezeigt werden soll das jetzt von 23.- 27. August beim 30. Heimatfilmfestival in Freistadt unter der Leitung von Wolfgang Steininger.

Dort stehen heuer rund 40 internationale Spiel-, Dokumentar-, und Kurzfilme auf dem Programm. Ob aus Österreich, Deutschland, Russland oder Nepal, sie alle widmen sich laut der Webseite der Local- Bühne Freistadt dem Thema Heimat in „all seinen Facetten, Möglichkeiten und Unmöglichkeiten“. Dadurch können die Besucher_innen unterschiedliche Perspektiven und Auseinandersetzungen entdecken. Ein Schwerpunkt liegt diesmal auf Südtirol, darunter fällt beispielsweise der Film „Die Einsiedler“ des Regisseurs Ronny Trocker, der vom Bergbauernsohn Albert erzählt. Der junge Mann muss sich zwischen einem Leben mit seiner Mutter auf dem Hof der Eltern und einem Leben im Tal entscheiden. Eine deutsch-österreichische Koproduktion, die in der Spielfilmkategorie nominiert ist. Zwei internationale Jurys vergeben am Samstag je einen Preis für einen Spiel-, und einen für einen Dokumentarfilm.

Familiäre Atmosphäre und breitgefächertes Rahmenprogramm
Doch trotz der Wettbewerbe ist das Festival „Der neue Heimatfilm“ passend zur Thematik familiär. Dazu tragen sowohl Orte wie der Salzhof und  kleine Kinos in Freistadt, aber auch Gastfilme in Bad Leonfelden, Wels etc., sowie ein Rahmenprogramm in direkter Nachbarschaft des Kinos bei. Die Jubiläumsausgabe des Festivals rundet den filmischen Part etwa mit Konzerten bei freiem Eintritt, die unter anderem Elemente aus Blues, Jazz und Folk verbinden, sowie Fotografien von Karl Katzinger und einem Vortrag zu Subsistenz und Selbstversorgung ab.

Insgesamt werden rund 3000 Besucher_innen erwartet, das entspricht der Zahl des Vorjahres. Organisiert und ins Leben gerufen wurde „Der neue Heimatfilm“ von Wolfgang Steininger. Er ist Betreiber des Kinos Freistadt und des Moviemento und City Kinos Linz sowie Initiator des Crossing Europe Filmfestivals.

30. Festival „Der neue Heimatfilm“

23.-27.8. 2017

Kartenpreise: Einzeltickets 9/7,50 € (ermäßigt), Tageskarte 18/15 €, Festivalpass 48/39 €

Link zum Programm

July 17 2017

Rock im Dorf 2017: mehr als nur „Eh Okay“

Highlights wie Granada, Texta, Scheibsta und die Buben oder Mavi Phoenix überzeugten heuer am Rock im Dorf die Besucher davon, dass auch die heimische Musiklandschaft so einige Schmankerl zu bieten hat. Ein Wochenende voller schöner Momente und super freundlichen Menschen ist vorbei, und was bleibt, sind die guten Erinnerungen. 

Freitag

Wettertechnisch hatte das heurige Rock im Dorf keinen guten Start. Kalt und nie enden wollender Regen sind nicht so die optimalen Bedingungen. um gerne ein Wochenende im Zelt zu verbringen. Der harte Kern traute sich jedoch auch im strömenden Regen aus den Autos heraus oder unter den Pavillons hervor und besuchte unser legendäres subtext.at Flunkyball Turnier. Fünf Teams in wunderbar gelben Regenponchos gaben sich die Ehre im strömenden Regen einen unserer einzigartigen Pokale zu ergattern. Bis zum bitteren Ende wurde gekämpft und am Ende gewann das Team „Martin G. und die Zugabe“, dicht gefolgt von den „Martin G. und die Poobears“. Den stolzen dritten Platz machte das Team „abstürzende Brieftauben“. Fast pünktlich zum Ende des Flunkyballtuniers hörte es auch zu regnen auf – zumindest für kurze Zeit.

Erster Programmpunkt auf der Bühne war die grazer Band Witchrider. Als einzige Stonerrockband bzw. Rockband hatten es die Jungs nicht leicht, bei dem doch sehr Indie/Pop/und Electro-affinen Publikum zu punkten. So wirklich wollte der Funken trotz schönerem Wetter nicht überspringen. Die Musik auf der Hauptbühne sorgte zwar für einen Besucherstrom vom Campingplatz hin zum Kerngelände – diese peilten jedoch eher die regionalen Essenslieferanten als die Hauptbühne an. Musikalisch perfomrte die Band jedoch einen feinen, soliden Stoner Rock, und wer weiß, beim nächsten Mal dann auch vor der passenden Zielgruppe.

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Während der Umbaupause auf der Hauptbühne ging es bei der Indoorbühne, der „Crew Love Stage“, mit „Der Arne und die Anderen“ weiter. Schon in Vorhinein waren wir gespannt, wie die eigene Interpretation von „deutschsprachigem Singer-Songwriter-Pop“ so klingen kann. Schon beim Soundcheck machten sich die Synthies bemerkbar. Auch wenn die Wiener Band in unseren Breitengraden noch nicht ganz so bekannt ist, gibt es trotzdem den einen oder anderen Song, den man von der Gruppe schon kennt – wie etwa „Ohne lange zu Fragen“oder „Helden und Idioten“. Musikalisch erinnern sie ein bisschen an „Ja, Panik!“, halt ein bisschen weniger melancholisch.

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Wie auch am Dienstag beim „Ahoi! The Full Hit of Summer“ schafften es „Leyya“ auch am Freitag am Rock im Dorf, die Menschen von überall vor die Bühne zu versammeln. Wir wiederholen uns zwar, aber: ja, Sängerin Sophie Lindinger und Mastermind Marco Kleebauer haben in den letzten Jahren etwas Einzigartiges geschaffen, und sich musikalisch bis zur österreichischen Créme de la créme hinaufgearbeitet. Die Musik wirkt lange schon nicht mehr befremdlich, vielmehr begeistert sie die Musikliebhaber international – so wie auch am Rock im Dorf. Trotz wieder einsetzendem Regen tanzen die Menschen zu Songs wie „Butter“, „Zoo“ oder „Superego“.

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Wenn wir schon bei Masterminds sind, passt der darauflegende Act auf der „Crew Love Stage“ genau so in diese Klassifikation – „Alex The Flipper“. Bekannt ist er unter anderem durch seine musikalische Leistung bei der HipHop Band „Andi und Alex“ geworden. Solo als „Alex the Flipper“ ist er nun schon seit einigen Jahren unterwegs. Seine Brötchen verdient sich der Herr nicht nur mit Solo-Shows aus „Vorband“ wie zB. vor Ages, sondern unteranderem auch als Produzent zB. von Mavi Phoenix. Live konnte er wie immer auch am Rock im Dorf begeistern – auch mit den dem neuen (noch unbekannten) Stuff wie etwa „Classic (Augenwischer)“.

Draußen ging es dann mit „Farewell Dear Ghost“ weiter. Die Band zählt nicht erst seit ihrer China-Tour zu einem der spannendsten Indie-Acts aus Österreich. „Man merkt hier den etwas perfektionistischen Approach – die Songs wirken ausgeklügelt, ohne jedoch der Gefahr zu erliegen, zu überladen zu wirken.“ ist die Meinung unseres Chefredakteurs über ihre Musik. Wie dies live klingt, hat man wieder einmal am Rock im Dorf sehen können. Wieder einmal? 2013 war die Band Opener am Festival – damals waren sie noch unbekannt. Heute sind sie Co-Headliner mit einem neue Album in der Pipeline.  Mit ihrer Single „Pink Noise“ konnten sie auf jedenfall bei uns punkten.

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Indoor ging es dann mit „Mavi Phoenix“ weiter. Die Senkrechtstarterin und beinahe Amadeus-Awardgewinnerin hat seit der Tour mit Bilderbuch einiges an Bekanntheit zugelegt – durchaus verdient, wie wir finden. Schön ist auch der Vergleich zum halb vollen Saal bei der Nightline vom Crossing Europe mit der bis hinten aufgefüllten Halle beim Rock im Dorf. Songs wie „Aventura“, „Quiet“ oder „Green Queen“ haben das gesamte RiD zum Abfeiern gebracht. Unterstützt wurde die Sängerin von dem schon bekannten Alex the Flipper.

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Headliner des Abends war „Crack Ignaz“. Der Musiker wird von FM4 gefeiert wird wie sonst kein anderer. Ein Rapper, der auch international als Headliner auf sämtlichen Festivals spielt oder zumindest vorne dabei ist. Musikalisch können wir nicht viel berichten, der Bereich vor der Bühne war gestopft voll, die Leute sind abgegangen wie sonst selten, bei dem Lied „

June 07 2017

"Film ist für mich etwas Magisches" - DIE TIROLERIN – die Mode- und Lifestyleillustrierte für Tirol (Blog)


"Film ist für mich etwas Magisches"
DIE TIROLERIN – die Mode- und Lifestyleillustrierte für Tirol (Blog)
Ursprünglich gegründet im Jahr 1992, anlässlich des 500-jährigen Gedenkens der Eroberung von Amerika, unter dem Namen „American Film Festival“, lief in diesem Mai bereits die 26. Ausgabe des Internationalen Filmfestivals Innsbruck (IFFI) über die ...

May 02 2017

Crossing Europe 2017: Raw Chicks.Berlin

Für alle Liebhaber der elektronischen Musik und der Stadt Berlin ist der Film fast ein Muss. Elf internationale Musikproduzentinnen stellen sich und ihre Arbeit in Berlin vor. Langatmig, jedoch für alle „Berufskolleg*innen“ sicher ein wertvoller Input.

Die Dokumentation portraitiert elf internationale Musikproduzentinnen, die in Berlin leben und sich dort kreativ entfalten. Der Film wirft einen Blick hinter die Kulissen der Partyszene und erzählt die Geschichten hinter den einzelnen Künstlerinnen. Der Film zeigt auch die Vielfalt der Musikszene in Berlin und gibt einen Beweis, dass die Stadt nicht ohne Grund heißbegehrt bei den kreativschaffenden Menschen ist.

Ein Film der in seinen 105 Minuten die 11 Raw Chicks der Berliner Szene ins Licht rückt. Die Musikproduzentinnen haben ihren Geburtsort quer über die Welt verstreut. Einzige Gemeinsamkeiten ist die Liebe zur Produktion von Beats und zu der deutschen Hauptstadt.

Die Vorstellung der einzelnen Musikerinnen ist sehr gründlich und zieht sich teilweise unnötig in die Länge. So fehlt der Dokumentation oft die benötigte Spannung um 100% aufmerksam zu bleiben. Schade eigentlich, weil die Persönlichkeiten teilweise echt interessante Facts lieferten.

Wie das ganze in Berlin in den Club live klingt, veranschaulicht uns Rona Geffen am Samstag auf der Nightline. Fette Beats und schräge Outfits kannte ich ja schon vom Film. Live war die israelische Dame jedoch nochmal einen Tick besser – wer also die Chance hat, zu der Person die Hüfte zu schwingen soll diese auf jeden Fall nützen.

RAW CHICKS.BERLIN

Regie:BEATE KUNATH

Deutschland, 2017
Musikproduzentinnen: Anna Bolena, electr°cute/Singing Kitchen, Ercklentz Neumann, Kritzkom, Ksen./Tomislav, Kyoka, Hithertoo, MimiCof/Midori Hirano, Rona Geffen, Silnaye, Ziúr

Crossing Europe 2017: Local Artists – Music Videos

16 Musikvideos waren in der Auswahl für den Local Artists – Music Video Award. Bunt gemischt von den musikalischen Genres und den Machart wurden diese am Donnerstag im Ursulinensaal gezeigt. 

Musikvideos von teilweise bekannten und berühmten Bands wie Bilderbuch und Leyya teilen sich eine Bühne mit Videos von Musiker*innen, die sich noch kein so großen Namen erspielt haben. Die Machart der Videos ist so unterschiedlich wie auch die Genres der verwendeten Musik. Es reicht von einfachen Illustrationen bis hin zu aufwendigen Projektionen direkt am Drehort.
Der Besuch dieser Programmschiene ist sehr zu empfehlen, schon alleine die Videos einmal auf großer Leinwand und mit guten Sound zu sehen ist großartig. Die Videos werden viel intensiver wahrgenommen und auch bei schon bekannte Videos wie „Bungalow- Bilderbuch“  bekommt entdeckt man neues.

Meine ganz persönlichen Favouriten – ganz subjektiv betrachten waren:
„Petrichor“ – Motsa von Martina Trepczyk und Nicola von Leffern, ein Video, das die Schönheit der Berge wieder spiegelt. Schön ist auch der Kontrast zwischen den beiden Elementen Feuer und Wasser, welche im Video gegenübergestellt werden. Sängerin Sophie Lindiger von Leyya ist die perfekte stimmliche Ergänzung zu dem doch sehr düsteren Lied.

Die Arbeit der beiden Regisseurinnen finde ich generell sehr spannend – auch bei „Butter“ von Leyya hat Martina Trepczyk augezeichnete Arbeit geleistet. In Kroatien im Frühling wurden hier sommerliche Bilder aufgenommen und zu einem wunderschönen Musikvideo verarbeitet. „Bungalow“ von Bilderbuch und „Quiet“ von Mavi Phoenix brauchen wohl keine weitere Erwähnung mehr.

Aufwendig erarbeitet wurde das Musikvideo von Avec , „Waiting for“ von den FH Hagenberg Student*innen Andreas Bacher, Manuel Bader und Bettina Reisigl. Mit Projektionen vor Ort im Wald wurden an Bäumen, Grashalme und Hirschgeweihe fabelhafte Wesen projektiert. Leider passte die mystische Gestaltung nicht in die CI der Künstlerin und das doch sehr zeitaufwendige Produktion wird nicht als offizielles Avec-Video erscheinen.

Gewinner und auch Favorit von mir ist das Musikvideo von Alpine Dweller – „Naked Thoughts“produziert von den Kunst-Universtätsstudenten Josef Fink und David Haunschmidt. Dorothea Prem spielt ein fabelhaftes Wesen, welches in den Wäldern herumstreift. Geschickt wird mit Rückwärtseffekten gearbeitet und so entsteht ein spannendes Video von einer ebenfalls sehr interessanten Band.

Local Artists – Music Videos

Petrichor – Mosta (Martina Trepczyk, Nicola von Leffern)

IO – Giant Attic (Nikolaus Jantsch)

Nacked Thoughts – Alpine Dweller (Josef Fink, David Haunschmidt)

The Beauty of Simplicity  (Michael Mayr)

Butter – Layya (Martina Trepczyk)

Physical Education (Melanie Ludwig)

All the things – Funktstörung (Marlene Reischl, Katharina Pichler)

My Mind – Jahna (Herwig Kerschner)

Bungalow -Bilderbuch (Elizaveta Porodina, Antonin B. Pevny)

The green frog – Parov Stelar (Alexej Sigalov)

Moving Mountains Ft. Abu Gabi, Katharsis the unused Word (Kensee)

Pistoin – da Staumtisch (Patrick Schmid, Felix Sebastian Huber)

Quiet – Mavi Phoenix (Antonin B. Pevny)

Waiting for – AVEC (Andreas Bacher)

Schene neie wöd  (Kensee)

May 01 2017

23.000 Besuche bei Crossing Europe - Neues Volksblatt


23.000 Besuche bei Crossing Europe
Neues Volksblatt
Die Jury: „Sein aktueller Film unternimmt eine poetische und filmische Landvermessung des deutschen Oder-Gebietes in Brandenburg und erkundet — ausgehend von Texten Theodor Fontanes — dessen Oberfläche und Tiefenstruktur in historischer, ...

Crossing Europe: Europa und das Gift der Absonderung - derStandard.at


derStandard.at

Crossing Europe: Europa und das Gift der Absonderung
derStandard.at
Linz – Im Jahr 2004 fand das Linzer Filmfestival Crossing Europe zum ersten Mal statt. Das war das Jahr der großen Osterweiterung der Europäischen Union, die mit der Hoffnung auf ein nicht nur ökonomisch erstarktes, sondern auch in Frieden vereintes ...

Crossing Europe: Europa und das Gift der Absonderung - derStandard.at


derStandard.at

Crossing Europe: Europa und das Gift der Absonderung
derStandard.at
Linz – Im Jahr 2004 fand das Linzer Filmfestival Crossing Europe zum ersten Mal statt. Das war das Jahr der großen Osterweiterung der ... Mansky beginnt Close Relations mit dem Satz, dass er nie geglaubt hätte, diesen Film zu machen. Am Ende erzählt er ...

Abschlussbericht - Crossing Europe: Europa und das Gift der Absonderung

Krieg, Nationalismus und prekäre Zustände an den Rändern Europas: Prämiert wurde Vitaly Manskys Ukraine-Porträt "Close Relations"

April 30 2017

CE17 – nightline 30/04: schmusn!, DJs J’aime Julien & Jean et Pierre // photo :registered: Andreas Wörister / subtext.at
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